KottiSchick – Wir räumen den Kotti auf!

Im Rahmen der Europäische Woche der Abfallvermeidung & Let’s Clean Up Europe riefen wir gemeinsam mit 50 shades of plastic am 14. Mai 2017 alle Freund*innen des Kottis auf, gemeinsam mit uns Müll aufzusammeln, um ein Zeichen zu setzen – für öffentliche Räume als lebenswerte Räume!
25 Teilnehmer*innen sind unserem Ruf gefolgt – und haben unglaubliche 14 Müllsäcke gefüllt, allein durch die Säuberung auf dem Vorplatz des Hauses Reichenberger Str. 176 und auf dem Spielplatz in der Dresdener Straße.
Es war ein erfolgreicher und lustiger Nachmittag! Wenn auch etwas anstrengend – und mit stellenweise unangenehmen Funden – macht uns das Ergebnis richtig stolz. Anschließend freuten sich alle Helfer*innen über leckeres indisches Essen vom Dosabike und gemütliches Beisammensein. Für die Kinder gab es während der Aktion lustige Spiele rund ums Thema Müllvermeidung und -trennung und das tatkräftige 9-jährige Patenkind Ela wurde zu unserer kleinen Umweltheldin gekürt – sie hat die meisten Müllsäcke gefüllt und weiß jetzt ganz genau, welcher Müll in welche Tonne gehört!
Uns erreichten während dem Aufräumen ganz unterschiedliche Reaktionen von Passant*innen – einige haben spontan mitgeholfen, viele haben „Danke“ gesagt, „Tolle Aktion“. Aber etliche haben auch verwundert den Kopf geschüttelt. „Das ist doch nicht eure Aufgabe – warum kümmert ihr euch darum?“ oder „Das bringt doch nichts, morgen ist es doch eh wieder dreckig!“

Es mag sein, dass es nicht unsere Aufgabe ist, und auch wir haben wenig Hoffnung, dass das schöne Bild lange anhalten wird. Aber gerade weil die Dinge nicht so sind, wie wir sie uns wünschen, dürfen wir nicht schulterzuckend die Hände in den Schoß legen und nichts tun. Wir haben versucht ein Zeichen zu setzen und vielleicht stößt es bei der einen oder anderen Person, die sich am Kotti aufhält, auch tatsächlich ein Umdenken oder sogar eine Veränderung des eigenen Verhaltens an. Außerdem hoffen wir, es zeigt den eigentlich Verantwortlichen, dass ein Kotti ohne Müllberge möglich ist!

Herzlichen Dank an alle Helfer*innen!

Auch die Berliner Presse berichtete über die erfolgreiche Aktion.