Lino & Salih

Beim ersten Kennenlerntreffen war Salih noch extrem schüchtern, hat sich hinter seiner Mutter versteckt und wollte erst gar nicht mit mir reden. Aber schon beim zweiten Treffen, als wir einen riesigen Turm aus Holzklötzen gebaut haben, bekam er leuchtende Augen und erzählte mir seine Fantasien zu dem Turm. Mittlerweile sind wir ein ziemlich gutes Team und haben viel Spaß zusammen.

Tandem (12)

Pate geworden bin ich hauptsächlich, weil ich der Gesellschaft etwas wiedergeben und meinen Teil dazu beitragen möchte, etwas in der Welt positiv zu verändern. Und ich denke, dass eine Patenschaft ein erster Schritt ist, genau dies zu tun! Ich hoffe darauf, meinem Patenkind Freude zu machen, ihm Selbstvertrauen zu geben und ein positives Vorbild zu sein und natürlich auch damit längerfristig positiven Einfluss zu haben. Auf die Idee einer Patenschaft bin ich durch meine Schwester gekommen, die in diversen Nachhilfeprojekten mitwirkt. Und dann bin ich auf die Kotti Paten gestoßen, was den Stein dann ins Rollen gebracht hat.

Pate zu sein war eine ganz neue Rolle für mich mit vielen neuen Erfahrungen und Herausforderungen und ich habe eine ganz neue Perspektive für mich gewonnen. Es ist vor allem ein sehr schönes Gefühl, mein Patenkind Salih bei gemeinsamen Unternehmungen geradezu aufblühen zu sehen. Seit September treffen wir uns einmal in der Woche und ich versuche möglichst viele verschiedene Sachen mit ihm zu unternehmen. So waren wir im Kino, bei Sea-Life, Riesenrad fahren, Gesellschaftsspiele spielen, Fußball, Keyboard und Frisbee spielen und haben ein Lebkuchenhaus gebaut. Im Laufe der Zeit haben wir uns immer besser kennengelernt und Salih ist immer mehr aufgeblüht und zeigt nun auch seine energische Natur.